ABC der Schule

 

A

 

Arbeitsplan/Wochenplan

Alle Grundschulklassen der Herderschule arbeiten mit Wochen- oder Arbeitsplänen und lernen diese selbstständige und eigenverantwortliche Arbeit im Laufe ihrer Grundschulzeit kennen. Einige Klassen arbeiten mit dem Wochenplan, der innerhalb einer Schulwoche zu bearbeiten ist, andere Klassen wiederum bevorzugen den Arbeitsplan, der von Thema zu Thema verschieden lang strukturiert ist.

 

Arbeitsgemeinschaften

siehe Freizeitpädagogik

 

Abschied

Abschied von unseren vierten Klassen nehmen wir im Rahmen einer Feier. Die Klassen 1 bis 3 gestalten den Abschied mit kleinen Beiträgen. Gemeinsam wird ein eigens gedichtetes Abschiedslied der Herderschule gesungen. Die Paten der zweiten Klassen bedanken sich bei ihren Partnern für die vergangenen zwei Jahre.

 

Antolin

„Antolin“ ist ein Internetprogramm, das Schülerinnen und Schüler nachhaltig zum Lesen motivieren soll. Ab diesem Schuljahr nutzen auch einige Klassen an der Herderschule die Vorteile des Programms. Nachdem ein Buch oder ein Text gelesen wurde, stehen den Kindern im Internet Quizfragen dazu bereit, die beantwortet werden können. Durch die Arbeit mit dem Leseförderprogramm entstehen Vorteile für Schülerinnen und Schülern wie beispielsweise eine hohe Motivationskraft (Arbeit im Internet, das Sammeln von Punkten), ein Überblick über die eigene Leseleistung und regelmäßiges, verständnisorientiertes Lesen. 
Antolin ermuntert zum Lesen von Ganzschriften, schult das Erfassen von Inhalten und integriert webgestütztes Lernen unkompliziert in den Unterricht. Die Lesemotivation steigt und die Lesefähigkeit wird gefördert.
Antolin kann auch zu Hause genutzt werden und bietet einen Überblick über die Leseleistung der Schülerin und des Schülers.

 

Atelier

Die Ateliers finden in Klasse 3 und 4 statt.
Sie wechseln viermal im Jahr. 
Die Stunden kommen aus MNK.
Nach zwei Jahren hat jedes Kind alle Pflichtateliers durchlaufen, dazu gehört zum Beispiel Elektrizität oder Europa.

 

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B

 

Beratungslehrerin

Beratungslehrerin: Info und Kontakt (pdf-Datei öffnen)

 

Bildungsgrundformen

Als Urformen oder Grundformen des Lernens nannte Peter Petersen (1884-19529), ein wichtiger Vertreter der Reformpädagogik: Gespräch, Spiel, Arbeit und Feier.
Diese Grundformen des Lernens sind für uns wichtig. Sie gehen aus vom natürlichen Lernen des Kindes in Familie und Kindergarten und bilden darüber hinaus die Verbindung von Elternhaus und Schule. Die Aktualität wird heute durch den neuen Bildungsplan bestätigt, der die Gesamtpersönlichkeit des Kindes und die individuelle Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. Vielfalt, Abwechslungsreichtum, Lebendigkeit und Beweglichkeit kennzeichnen diese Formen.
Der Gesprächskreis ist in allen Klassen üblich: Im Montagskreis berichten die Kinder vom Wochenende. Im Gesprächskreis werden neue Themen, Vorhaben oder auch Probleme in der Klassengemeinschaft besprochen. Arbeitsergebnisse werden im Gesprächskreis vorgestellt und diskutiert.

Das freie Spiel ist für ein Kind elementares Bedürfnis und die urspünglichste Form, sich mit seiner Umwelt auseinander zu setzen. Dieses Spiel ist für ein Kind nicht zweckgebunden oder zielorientiert, wesentlich ist dabei das „Sich-an-das-Spiel-verlieren-können“ und die Freude daran. Im Spiel zeigt sich die Persönlichkeit des Kindes und gibt uns so die Möglichkeit für die Gestaltung u.a. auch von Unterricht.

Arbeit: Die schulische Arbeit, das „Tätigsein“, geschieht im Einzel- Partner oder Gruppenunterricht an selbst gewählten oder vorgegebenen Themen. Ziel ist dabei für uns das eigenverantwortliche und selbstständige Arbeiten der Kinder. Dies setzen wir u.a. in Formen wie Wochenplanarbeit, Lernen an Stationen oder Freiarbeit um.

Feier : Die Schulaufnahmefeier, das Schulfest, die Verabschiedung der Viertklässler, das Feiern mit den Eltern z.B. im Rahmen eines Frühlingsfestes oder die Geburtstagsfeier im Klassenzimmer sind uns wichtig. Die Kinder erleben in der Feier, dass Schule Gemeinschaft und Verbundenheit stiftet und nach außen trägt.

 

Bildungsplan

Der Bildungsplan ist in Baden – Württemberg zum Schuljahr 2004/2005 nach und nach in Kraft getreten. Er zielt darauf ab, Kinder in der Entfaltung ihrer Gesamtpersönlichkeit zu fördern. Dabei sind die individuellen Stärken und der Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes Ausgangspunkt für unsere pädagogische Arbeit. 
Im Bildungsplan stehen vor allem eigenverantwortliches Lernen, Lernen durch Handeln und sinnhaftes Lernen im Mittelpunkt. SchülerInnen sollen voneinander und miteinander in einem rhythmisierten Schulalltag lernen und dabei außerschulische Erfahrungen machen. 
Der Bildungsplan stellt in den Vordergrund, welche Kompetenzen (Einstellungen, Fähigkeiten und Kenntnisse) die Schüler am Ende der 2. Klasse und 4. Klasse erreicht haben sollen. 
Durch die Konzentration des Bildungsplanes auf wenige zentrale Themen gibt es Platz für ein eigenes Schulcurriculum (1/3 der Unterrichtszeit).
Schule und LehrerInnen haben einen größeren Gestaltungsfreiraum. So können individuelle Potenziale genutzt werden um für die SchülerInnen eine möglichst gute persönliche, praktische und politische Bildung und Erziehung zu gewährleisten.
Weiterführende Informationen und der komplette Bildungsplan zum Download unter:
http://www.bildung-staerkt-menschen.de/schule_2004/bildungsplan_kurz.

 

Bundesjugendspiele

Die Bundesjugendspiele fanden im letzten Schuljahr erstmalig für die Klassen 1-4 aufgrund der Wetterlage auf dem Schulhof der Herderschule statt. Alle Klassen von 1 –4 absolvierten hier ihren leichtathletischen Dreikampf. Für die Klassenstufen 3 und 4 ging dieser in die Wertung der Bundesjugendspiele mit ein. Der geforderte Dauerlauf wurde vom Sportlehrer separat gewertet. Die Eltern halfen tatkräftig bei der Wertung mit und der türkische Elternbeirat versorgte die Kinder mit Obst und Gemüse.

 

Bücherbus

Lesen macht Spaß! Seit dem Schuljahr 2010/2011 kommt der städtische Bücherbus regelmäßig zu uns an die Herderschule. 
Die "Bücherei auf Rädern" lädt zum Schmökern und Ausleihen interessanter Bücher ein. Auch Bücherkisten zu Wunschthemen bringt der Bücherbus für die thematische Arbeit im Klassenzimmer. 
Für alle Klassen gibt es eine breite Auswahl an Lesestoff - und eine gute Beratung, falls das nötig ist. 

 

Betreuung

Die Grundschulbetreuung befindet sich unter dem Dach des Schulgebäudes in insgesamt 3 verschieden ausgestatteten Räumen. Ca. 40 Kinder finden dort Platz zum Spielen, Lesen und Entspannen.

Morgens um 7.00 Uhr nimmt eine der pädagogischen Fachkräfte die ersten Kinder in Empfang. Die Kinder bauen, basteln oder spielen zusammen, bis um 7.45 Uhr das gemeinsame Frühstück beginnt.

So gestärkt werden die Kinder in den Unterricht entlassen. Ab 11.35 Uhr (nach der 4. Schulstunde) kommen die ersten Kinder wieder in die Betreuung, da für sie der Unterricht vorüber ist. Um 12.30 Uhr kommen die nächsten Kinder. Von Montag- Freitag nach dem Vormittagsunterricht sind die Betreuerinnen zu zweit. Sie gehen mit den Kindern nach dem Unterricht zum Essen in die Mensa. Nach dem Essen gehen einige Kinder nach Hause, die anderen werden bis 14.20 Uhr (freitags bis 14:00) betreut.

Frau Ilse, unsere Leiterin des Ganztagsbereichs, führt die Spätbetreuung täglich bis 17.00 Uhr. Hier können nur Kinder angemeldet werden, die auch in der Ganztagsschule sind.

Die Grundschulbetreuung an der Herderschule ist ein Angebot des Amts für Bildung, Erziehung und Betreuung der Stadt Esslingen. Das Angebot ist kostenpflichtig und eine Anmeldung ist erforderlich. Die Formulare dazu erhalten sie direkt bei Frau P. Dietrich oder bei Frau Ilse an der Herderschule oder im Behördenzentrum, Beblinger Str. 1 und 3, 73728 Esslingen , bei Frau Unden.

 

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C

 

Chor

Der Chor besteht aus SchülerInnen der Klassen 2 – 4. Wir singen lustige, spaßige und fröhliche Lieder, die mit dem Klavier oder Playback begleitet werden. Höhepunkte sind unter anderem ein Liederfest in Kooperation mit anderen Schulen, das Singen zur Weihnachtsfeier im Schulhaus und als Einstimmung auf die Sommerferien. Alle sind mit Freude dabei und haben Freude am Musizieren.

 

D

 

Demokratie

Der Bildungsplan 2004 ist ausdrücklich kein Lehrplan mehr, sondern ein Bildungsplan. Was gelehrt wird, steht im Dienst eines umfassenden Erziehungs-und Bildungsauftrags, der darauf abzielt, „Menschheitserfahrungen“ für das „gute Leben“ zu machen. Bildung hat dabei drei Bestimmungen: sie zielt ab auf Persönlichkeitsbildung, auf praktische Bildung: Kinder sollen befähigt werden, in dieser Welt bestehen zu können und drittens auf politische Bildung: Schule hat zu vermitteln, was der Gemeinschaft erlaubt, „gesittet und friedlich, in Freiheit und mit einem Anspruch auf Glück zu bestehen“. (vergl. Bildungsplan 2004, Hartmut von Hentig)
Schule muss also ein Ort sein, an dem demokratisches Handeln gelernt werden kann. Es gilt zu lernen, wie sich jeder einzelne beteiligen und einbringen kann, es gilt Verantwortung zu übernehmen, mit Konflikten umgehen zu lernen, Rechte und Pflichten wahrzunehmen, sinnvolle Regeln zu formulieren und einzuhalten. Es gehört zum Grundgedanken von Demokratie, jedes Mitglied einer Gemeinschaft an Entscheidungen, von denen sie betroffen sind, zu beteiligen. Dies kann in ganz unterschiedlichen Formen geschehen, zum Beispiel im Klassenrat, bei Beratungen im Tafelkino, im gemeinsamen Formulieren und Einalten von Regeln, uws.
An der Herderschule gibt es zum Beispiel in einigen Klassen den Klassenrat, in allen Klassen Gesprächskreis, im Schuljahr 2010/2011 beginnen wir in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus Nexus mit der Streitschlichterausbildung für Grundschulkinder. Auch Klassensprecher werden in einigen vierten Schuljahren gewählt.

 

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E

 

Erziehung

Erziehung ist für uns Erziehung zum Menschsein. Wir wollen, dass Kinder lernen, ihr Leben in der Gemeinschaft mit anderen zu gestalten. Zunehmend möchten wir, dass sie die Verantwortung für ihr Tun und Handeln übernehmen.

 

Eltern

Ohne die Mitarbeit der Eltern würde Schule nicht funktionieren. Und so freuen wir uns auch über die aktive Elternmitarbeit hier an der Herderschule. Der Elternbeirat setzt sich aus jeweils zwei gewählten Elternvertretern der jeweiligen Klassen zusammen – diese wiederum wählen einen Elternbeiratsvorsitzenden und dessen Stellvertreter. Momentan haben diese Ämter Frau Stefanie Wechsler und ihr Stellvertreter Herr Michael Soukup und auch die türkische Elternbeiratsvorsitzende Frau Fehmi inne.

Elterngespräche finden bei uns nach Bedarf und nach Vereinbarung statt. Zum Halbjahr des zweiten und auch des vierten Schuljahres finden verbindliche Elterngespräche statt, die zum einen das Halbjahreszeugnis ersetzen und zum anderen die Bildungsempfehlung für die weiteren Schulen aussprechen.
Elternabende der einzelnen Klassen finden mindestens einmal pro Halbjahr statt. Hierbei werden wichtige Informationen weitergegeben.
Elternbriefe informieren über wichtige Termine und Ereignisse an unserer Schule.

 

Eisbahn

Einmal im Jahr gehen alle Kinder der Herderschule auf die Eisbahn. Zusammen mit Lehrern und Eltern verbringen wir einen besonderen Vormittag.

 

F

 

Formulare

Der Reiter befindet sich derzeit in Bearbeitung

 

Freizeitpädagogik

 

Im Rahmen der Ganztagsschule arbeiten derzeit 5 pädagogische Fachkräfte (Freizeitpädagogen) an der Herderschule. Die Ganztagskinder sind in 5 Gruppen eingeteilt. Jedes Kind hat somit eine pädagogische Fachkraft als Hauptansprechpartnerin. Die pädagogischen Fachkräfte nehmen die Kinder nach dem Unterricht in Empfang und begleiten sie zum Mittagessen in die Mensa. Nach dem Mittagessen bis zum Beginn der Übungswerkstatt haben die Kinder die Möglichkeit zum Freispiel auf dem Schulhof und in den Themenräumen. Nach der Übungswerkstatt finden für die Kinder, die keinen Nachmittagsunterricht haben Ganztagsangebote statt. Die Freizeitpädagogen pflegen regelmäßig den engen Austausch mit den LehrerInnen, der Schulleitung, der Jugendsozialarbeit, dem Jugendhaus sowie den Eltern, um eine optimale Betreuung für die Kinder zu gewährleisten. Die Freizeitpädagogen sind unter der Nummer: 0711 3512 – 3457 bis 16.00 Uhr (freitags 13.30 Uhr) zu erreichen.

Siehe auch Button "Ganztagsschule".

 

Feste und Feiern

Neben vielen kleineren Festen in den Klassen (Frühlingsfeste, Gespensterfeste, Kartoffelfeste, Abschlussfeste...) finden bei uns an der Schule auch Feiern für alle Kinder statt. So treffen wir uns zum Beispiel vor Weihnachten alle im Foyer zum Weihnachtsliedersingen. Es ist eine gute Erfahrung, wenn alle Kinder der Schule gemeinsam die gleichen Lieder singen können. Auch kommt bei uns Freude auf, wenn der Chor oder die Flötenkindern uns mit traditionellen und auch fetzigen Liedern auf das Weihnachtsfest einstimmt. Das ist ein schönes Erlebnis.

 

Förderschule

 

Die Außenstelle der Förderschule befindet sich seit Herbst 2011 in Räumen des Erdgeschosses der Herderschule. Die Förderschule gehört zur Rohräckerschule, einem großen sonderpädagogischen Zentrum mit verschiedenen Fachrichtungen, das am Zollberg gelegen ist. 
Unsere Außenstelle ist eine Schule für Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen einen erhöhten Förderbedarf im Bereich des Lernens haben. Das heißt beispielsweise, dass sie ein langsameres Lerntempo haben, kleinere Lerngruppen und Klassen benötigen, um nach ihren Bedürfnissen individuell gefördert werden zu können. Die Kinder der Außenstelle der Förderschule können an der Herderschule die Klassen 1-4 besuchen und gehen, wenn sie nicht an die Grundschule oder die Werkrealschule zurückgeschult werden, ab Klasse 5 an unsere Stammschule auf den Zollberg. 
Momentan unterrichten 6 Sonderschullehrerinnen 2 Klassen mit jeweils 8 – 12 SchülerInnen an der Außenstelle. In den Fächern Deutsch und Mathematik werden nochmals kleinere Gruppen gebildet – sogenannte 4 Lerngruppen mit 5 – 7 Kindern. Das Kollegium der Förderschule hat sich gut in der Herderschule eingelebt und schätzt in ihrer täglichen pädagogischen Arbeit die Nähe zur Grundschule sehr. So verbringen die Kinder der Förderschule die Pausen mit den SchülerInnen der Grundschule, lernen zusammen in der Sprach- oder Lernwerkstatt, veranstalten ein Zirkus-Projekt und verbringen gemeinsame Stunden bei Bastel- und Spielaktionen in den Partnerklassen. Dreimal die Woche essen die FörderschülerInnen mit den Grundschulkindern in der Mensa zu Mittag. 
Unser Stundenplan unterscheidet sich etwas von dem der Grundschule, da die Kinder aus unterschiedlichen Stadtteilen Esslingens mit Kleinbussen zur Schule gebracht werden.

Schulzeiten der Außenstelle der Förderschule an der Herderschule:

Montag
Dienstag und Donnerstag
Mittwoch und Freitag
08.30 Uhr – 13.15 Uhr
08.30 Uhr – 14.00 Uhr
08.30 Uhr – 12.30 Uhr

Adresse: 

Im Erdgeschoss der Herderschule 
Hindenburgstr. 177
73730 Esslingen
Tel.: 0711/379046
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Internet: www.foerderschule-esslingen.de

Leiterin der Außenstelle: Fr. Schumm-Fausten, Fr. Forker

 

Lernwerkstatt

Die Lernwerkstatt ist ein Lernort, der Grund- und FörderschülerInnen offensteht. Zurzeit besteht an drei Terminen in der Woche die Möglichkeit, dass Kinder vor allem in den Fächern Deutsch und Mathematik für 2 Stunden gefördert werden. Eine Lernwerkstattgruppe umfasst in der Regel vier Förderschüler und vier Grundschüler. Die Lehrerinnen melden Kinder, die zusätzliche Unterstützung benötigen, z.B. im Bereich des Lesens, Texte schreiben, Zahlenräume in Mathematik sichern, in der Lernwerkstatt an. Die Eltern werden informiert und beraten; zur Teilnahme an der Lernwerkstatt ist das Einverständnis der Eltern notwendig. Das Angebot ist kostenlos und findet während der normalen Unterrichtszeit statt. Die Lernwerkstatt ist mit vielen anregenden didaktischen Materialien (im Bereich Deutsch und Mathematik, PCs….) ausgestattet, so dass die Schülerinnen selbständig nach ihren individuellen Arbeitsplänen arbeiten können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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G

 

 Die Herderschule – eine gesetzliche Ganztagsschule

Eltern können bei uns wählen, ob ihr Kind die Ganztagsschule besucht oder nicht. Sie legen sich für ein Jahr fest. In den Klassen sind Ganztags- und Regelkinder gemischt. Allerdings haben alle Kinder an mindestens einem Nachmittag zugunsten einer guten Rhythmisierung Unterricht aus der Kontingentstundentafel.

Seit diesem Sommer (September 2015) sind wir gesetzliche Ganztagsschule – Ganztagsschule waren wir aber auch schon vorher.

Einiges hat sich geändert, anderes ist gleich geblieben. Unsere Schüler und Schülerinnen merken vermutlich nur kleine Änderungen, aber auf die sind wir besonders stolz.

Da sind zum Beispiel die Hausaufgaben: Seit diesem Schuljahr liegen die Übungszeiten alle auf einem Band, es ist in dieser Stunde sehr leise im Haus – und allen tut die Ruhe gut.

Zurzeit haben wir rund 250 Schülerinnen und Schüler, 111 davon sind im Ganztag, 42 Kinder in der Grundschulbetreuung.

Sieben Fachkräfte arbeiten gemeinsam mit den Lehrerinnen im Ganztag.

Im Folgenden gehe ich auf einige Änderungen näher ein:

Teilgebundene Ganztagsschule bis Juli 2015Neue, gesetzliche Ganztagsschule seit September 2015
Sieben pädagogische Fachkräfte, alle je 50%

Sieben pädagogische Fachkräfte, Leitung: 82%,
zweimal 28 % im Mittagsband,
zweimal 52 % den ganzen Nachmittag,

plus GSB, ebenfalls zwei pädagogische Fachkräfte.
SPT: es gibt ein Sozialpädagogisches Team, die Schulsozialarbeiterin und die Schulleitung arbeiten eng mit allen Freizeitpädagoginnen und Grundschulbetreuerinnen.

Leitung GTS: Eine Leitungsstelle wurde eingerichtet.

Frau Ilse, unsere Leiterin des Ganztagsbereiches, hat tägliche Gespräche mit dem Team (alle pädagogischen Fachkräfte aus FZP und GSB)
Konzept: Themenraum mit teilweiser Jahrgangsmischung in Klasse 1 und 2 Konzept hat sich bewährt, drei pädagogische Fachkräfte betreuen die Klassen 1 und 2 jahrgangsgemischt, in dieser Gruppe haben wir unsere 28% - Stellen untergebracht. Somit betreuen drei pädagogische Fachkräfte zwei Gruppen, die Gruppen 3 und 4 sind schon viel selbständiger, sei es in der Mensa, sei aus in den sonstigen Bereichen.
Lehrerinnen haben nachmittags Unterricht aus der Kontingentstundentafel, Hausaufgabenübungszeiten und Arbeitsgemeinschaften. Lehrerinnen haben weiter Übungszeiten, vermehrt aber auch Arbeitsgemeinschaften. Die HA liegen auf einem Band, dies ermöglicht den pädagogischen Fachkräften mittags Vorbereitungszeiten. Außerdem ist dies eine Zeit, in der Einzelgespräche (mit Kindern) stattfinden können oder Runde Tische, etc.
Hort, GSB undGTS/FZP GSB und GTS, durch den Wegfall des Hortes ist die soziale Durchmischung besser, sie wäre noch besser, wenn die GSB in der GTS aufgehen würde.
Überschneidungen in GSB und GTS: Mensa, Hofbetreuung Die Überschneidungen wollen wir: gegenseitige Vertretungen, gemeinsame Teamsitzungen, Pädagogische Tage – mit allen Kolleginnen – wir hatten bereits zwei in diesem Jahr – und alle waren dabei.
Wie sieht jetzt ein Tag in der GTS aus?

Vormittags ist Unterricht; alle Klassen beginnen um 8.00 Uhr, Klasse 1 hat täglich vier Stunden aus der Stundentafel, die Klassen 2-4 haben i.d.R. fünf Stunden. Ausnahme: der Tag, an die der Nachmittagsunterricht stattfindet.
Nach dem Unterricht gibt es Essen: 11.45 Uhr bis 13.20 Uhr. (drei Essensschichten bis 13.20) Je nach Schicht war man davor – oder danach an der frischen Luft.

Um 13.20 Uhr beginnen für alle die Kinder die HA – Übungszeiten.
Dabei beginnen die Erst-und Zweitklässer alle mit echter Mittagsruhe.
Für Klasse 3 und 4 sind wir an diesem Punkt dran.
Von 14.25-16.00 Uhr sind die AG´s bzw. ist Unterricht aus der Kontingentstundentafel.

Angebote derzeit bei uns:

 

Für Dienstagnachmittag haben wir die meisten Angebote eingekauft, damit im Nachmittagsband die GLK stattfinden kann.

Monetariesiert:

  • • Spielmobil
  • • Spiel-Spaß-Sport (KISS)
  • • Theaterpädagogin
  • • und natürlich die Freizeitpädagoginnen – über die Stadt Esslingen

aus der Zuweisung:

  • • Theater
  • • Schulhausgestaltung
  • • Offene Gruppe
  • • Kochen
  • • Judo
  • • Gesellschaftsspiele
  • • Schuldruckerei
  • • Märchen
  • • Wunderwelt Wissen

Bezahlte Angebote:

  • • Judo
  • • Angebote der Musikschule

 

Die Ganztagsschule macht Freude.
Wir verstehen uns immer mehr als ein Team. Es gibt gemeinsame Sitzungen für alle Pädagoginnen, mindestens zweimal im Jahr. Es gibt gemeinsame Pädagogische Tage – bei denen wir zusammen an unserer Idee von guter Schule arbeiten. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern. Ein großes Glück ist für uns die enge Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus Nexus. Unter anderem hat das Nexus die Zeiten für Angebote an unsere Schulzeiten angepasst. So gibt es zum Beispiel am Freitag nach der Ganztagsschule nahtlos ein kostenloses Angebot für unsere Kinder durch die Mitarbeiter des Nexus.

Natürlich gibt es auch Schwierigkeiten. Zum Beispiel hatten wir einen großen Personalwechsel.
Gemeinsam für ein Leitbild zu stehen, braucht Zeit und Austausch.
Im Haus gibt es einen Arbeitskreis, in dem mit Freizeitpädagogen und Lehrerinnen zusammen gearbeitet wird.
Gleichzeitig überdenken wir immer wieder unseren Stand.

Eine Sache ist sicher: es braucht Zeit und gute Ideen, um in unserer Gesellschaft aus einer Halbtagsschule eine echte Ganztagsschule zu machen. Es reicht ganz sicher nicht, Betreuungszeiten an eine Halbtagsschule dran zu setzen – oder Hausaufgabenhilfe anzubieten.
Die Herderschule ist da bereits viel weiter.
Unsere Ganztagsschule ein Ort, in dem verantwortlich mit der Lebenszeit von Kindern umgegangen wird. Hier wird miteinander geredet, gelernt, musiziert, gespielt und gearbeitet. Es gibt Feste, Feiern, Schulversammlungen.

 

 

Die Grundschrift

Die Grundschrift korrespondiert mit der gedruckten Leseschrift, ihre Buchstaben entsprechen der sogenannten „Gemischten Antiqua“. Es sind Druckbuchstaben, die die Kinder schreiben. Dabei haben die Kleinbuchstaben mit Abstrich am Ende einen kleinen Wendebogen, der beim weiterführenden Schreiben Schreibverbindungen ermöglicht.
Für die Kinder heißt das: Schreibe mit Schwung.
Die beiden Prinzipien des Schreibens von links nach rechts und von oben nach unten gelten natürlich auch für die Grundschrift.
Vom ersten Schreiben der Kinder an entwickelt sich ihre persönliche Handschrift. Dabei berät die Lehrerin, die Kinder sind aktiv in den Reflexionsprozess eingebunden, sie sprechen über Schrift. Dieser Prozess beginnt im ersten Schuljahr und wird in den kommenden Schuljahren fortgesetzt.

 

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H

Hausaufgaben

Hausaufgaben dienen in erster Linie der Übung und Festigung der im Unterricht vermittelten Kenntnisse, manchmal aber auch der Unterrichtsvorbereitung, wenn zum Beispiel etwas für ein neues Thema mitzubringen ist.
Für das erste und zweite Schuljahr sollten die Hausaufgaben nicht länger als etwa eine halbe Stunde dauern, in Klasse 3 sollten die Hausaufgaben in einer dreiviertel Stunde fertig gestellt werden und in Klasse 4 in einer Stunde. Die Hausaufgaben sollten größtenteils selbständig zu erledigen sein. Dies geht nicht, wenn es um das laute Vorlesen, das Üben des Einmaleins oder das Auswendiglernen eines Gedichtes geht. Kommt ein Kind nicht allein zurecht, sollte gemeinsam überlegt werden, woran es liegt: hat das Kind wirklich gleich angefangen? War die Hausaufgabe vielleicht nicht klar genug? Braucht das Kind erst einmal Spielzeit?
Einfacher ist es in der Übungszeit der Ganztagsschule: da können die Lehrerinnen sich gegenseitig direkt Rückmeldung geben. Wird ein Kind in der Übungszeit nicht fertig, darf es seine Hausaufgaben bei seiner Freizeitpädagogin/e selbständig fertig machen. Diese hat allerdings nicht die Aufgaben, Hausaufgaben zu erklären oder zu kontrollieren.
In vielen Familien gibt es Stress und Streit wegen der Hausaufgaben. Hausaufgaben sind wirklich Aufgaben des Kindes, nicht der Eltern. Dennoch sind auch die Eltern in der Pflicht: Eltern sollten sich in regelmäßigen Abständen die Hausaufgaben zeigen lassen und beim Packen der Schulsachen helfen, damit die nötigen Unterrichtsmaterialien auch vorhanden sind. Nicht jedes Grundschulkind schafft das selbständig.
Wir geben grundsätzlich keine Hausaufgaben am Wochenende auf, da wir finden, das Wochenende ist für die Familie da. Natürlich darf am Wochenende vorgelesen – oder bei langweiligen Autofahrten auch das Einmaleins geübt werden.
Ferien sind Erholungszeiten. Es kann sinnvoll sein, etwas zu üben – das sprechen die Lehrerinnen dann gezielt mit dem Kind ab.

 

I

 

J

Jahrgangsklassen

Im Moment unterrichten wir in Jahrgangsklassen. Die Altersspanne bei Kindern einer Klasse umfasst häufig bis zu drei Jahrgängen. Wir sind uns darüber im Klaren, dass auch gleichaltrige Kinder in ihrer Entwicklung unterschiedlich sind. Darum ist Differenzierung und Individualisierung für uns sehr wichtig.
Jahrgangsübergreifendes Unterrichten ist für einige von uns vorstellbar, aber darüber wollen wir zu einem späteren Zeitpunkt nachdenken. Dennoch findet jahrgangsübergreifender Unterricht statt: in den Partnerstunden, in der Sprachwerkstatt und auch in den Projektwochen.

 

Jugendhaus

Einer unserer Kooperationspartner ist das Jugendhaus Nexus. Es liegt direkt auf dem Schulgelände und seine Räume befinden sich im Obergeschoss der Mensa.
Zurzeit laufen an gemeinsamen Ganztagsangeboten das Mitmachlabor für die Klassenstufen 3 und 4 sowie ein Tanzprojekt. Darüber hinaus unterstützen Jugendliche im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres einige Angebote der Herderschule.
Außerdem gibt es diverse offene Angebote, die kostenfrei und ohne Voranmeldung von den Herderschülern genutzt werden können.
Dazu gehören:
"Zeit zum Toben", montags von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr und das
"Kinderprogramm", freitags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, also im Anschluss an die Ganztagsschule am Freitag.

Jugendhaus Nexus
Schorndorferstraße 22/1
73730 Esslingen
www.jhnexus.de

 

Jugendsozialarbeit der Stadt Esslingen

An unserer Schule gibt es Jugendsozialarbeit mit einem Stellenumfang von 50%. Diese Kooperation ermöglicht eine schnelle und gezielte Hilfe, wenn Kinder unter Schulproblemen leiden, außergewöhnliche Belastungen in der Familie auftreten oder ein Streit zu klären ist.

Unsere Sozialpädagogin Martina Maute ist zusätzlich ausgebildete Mediatorin und Naturlehrerin. Sie bietet neben Beratung und der Vermittlung in Hilfen, gewaltpräventive Projekte und naturpädagogische Angebote an der Schule an.

Sie unterstützt die Lehrkräfte bei der Durchführung von Klassenräten, Schullandheim-Aufenthalten oder mit Programmen zum Sozialen Lernen.
Eltern finden einen geschützten Raum vor, über Belastungen und Sorgen zu reden und werden gestärkt, aktiv Probleme zu bewältigen und Lösungen zu suchen.
Die Kinder wenden sich an Frau Maute bei Streit, Ausgrenzung oder Bedrohungen. Mit ihr können alle großen und kleinen Nöte der Kinder besprochen werden.

In allen Fällen spielt die Kommunikation miteinander eine große Rolle. Toleranz für andere Meinungen und Ansichten ist ein Anliegen und ein Teil der Werteerziehung an unserer Schule.

Das Büro von Frau Maute finden Sie in Raum 104.

 

Telefon: 0711-3512-3403
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

K

Klassensprecher

An unserer Schule gibt es spätestens ab dem dritten Schuljahr die KlassensprecherInnen, die gewählt werden. Dies wird im Unterricht vorbereitet. Die Klassensprecher treffen sich in unregelmäßigen Abständen, mindestens aber einmal pro Halbjahr, mit der Schulleiterin zur Klassensprecherrunde im Büro.

Klassensprecher sind bei uns je ein Junge und ein Mädchen. Bei der Aufgabenklärung geht es gezielt auch darum, dass die KlassensprecherInnen keine „Aufpasser“ sind.

 

Klassenrat

Nach Freinet haben wir in den Jahrgangsstufen 3 und 4 wöchentlich den Klassenrat. Zum Teil wurde er in den Klassen in Zusammenarbeit mit unserer Schulsozialarbeiterin eingeführt.

In den Klassen 1 und 2 gibt es einen Wochenrückblick im Kreis, der die Grundlage für den Klassenrat anbahnt. Auch hier werden Konflikte besprochen und Lösungen gefunden.

Jede Woche leitet ein anderes Kind den Klassenrat, so kommt jeder einmal dran. Die Woche über wird auf der Wandzeitung unter den Stichworten:

   • Ich lobe …,
   • Ich kritisiere …,
   • Ich wünsche …,
   gesammelt. In meiner Klasse schlugen die Kinder noch vor:
   • Ich frage …, so etwas nehmen wir natürlich gern auf.

Im Protokollbuch werden Beschlüsse festgehalten. In der folgenden Woche wird geschaut, wie die Vereinbarungen eingehalten wurden. Häufig geht es um Konflikte, es wird aber auch handfest gelobt!

 

Klassenfahrten

Einmal im Laufe der Grundschulzeit fahren die Kinder gemeinsam ins Schullandheim.

 

Klassenrat

In einigen Klassen gibt es den Klassenrat. In der Woche sammeln die Kinder Punkte, die sie besprechen wollen. Ein Kind leitet den Klassenrat, manchmal unterstützt durch die Lehrerin, ein anderes führt das Protokoll. Der Klassenrat berät zum Beispiel über Unternehmungen und Themenvorschläge für die Klasse. Auch Konflikte kommen zur Sprache.

 

Kunst

 

Alle Kunst ist der Freude gewidmet (Friedrich Schiller) Kunst sollte dem Schaffenden und dem Betrachter Freude bereiten. Sie bietet viele Möglichkeiten die Kinder in ihren verschiedenen Fähigkeiten zu fördern und zu motivieren. Die Kinder freuen sich immer, wenn ihre Schule mit ihren Bildern geschmückt wird. Sehen kann man das auch bei uns in der Herderschule.
Kunst am Bau ist gewissermaßen der Junge mit dem Boot, der seit Oktober 2009 wieder enthüllt im Foyer oben steht. Er ist ein Werk des Esslinger Künstlers Fritz Föll, der im Jahr 1942 an der Ostfront dem Krieg zum Opfer fiel. Aus dem Brunnen wurde eine knallrote Bank.

 

Kooperation mit der KiSS Esslingen

 

Im Rahmen der Ganztagsschule besteht eine Kooperation der Herderschule mit der Kindersportschule Esslingen. Seit diesem Schuljahr findet einmal wöchentlich im Rahmen der Ganztagsschule ein Sport-Angebot statt. Darüber hinaus können die Kinder zweimal pro Woche am Übungsbetrieb der KiSS in unserer Turnhalle an einem sportartübergreifenden Angebot in einer altersentsprechenden Gruppe teilnehmen. Für dieses außerschulische Angebot entstehen Teilnahmegebühren. Weitere Informationen über die KiSS Esslingen finden Sie unter www.kiss–esslingen.de.

 

 

 

Kooperation Kindergarten

Frau Scheibel, die Kooperationslehrerin für den Kindergarten, besucht regelmäßig die vier umliegenden Kindergärten bis zur Schulanmeldung. Sie beschäftigt sich dort mit den für das nächste Schuljahr schulpflichtigen Kindern, spricht mit den Erzieherinnen und führt auf Wunsch Beratungsgespräche mit den Eltern.
Die Kindergartengruppen und auch die Kinder der umliegenden Horte, aus denen schulpflichtige Kinder an die Herderschule kommen, besuchen die Schule abwechselnd in einer Sprachwerkstattgruppe. Dort lesen Schulkinder Bücher vor oder spielen mit den Kindergartenkindern und zeigen ihnen die Schule, um so schon Ängste abzubauen und kleine Freundschaften zu schließen.

 

Klasse 2000

Seit 2008/2009 nimmt die Herderschule am Gesundheitsprogramm „Klasse 2000“ teil. Das Maskottchen „Klaro“ führt die Kinder 4 Jahre durchs Programm. Dieses ist in Deutschland das am weitesten verbreitete Unterrichtskonzept zur Gewalt- und Suchtvorbeugung. Es wurde 1991 von Fachleuten aus den Bereichen Medizin und Pädagogik entwickelt. Die Kinder finden eine positive Einstellung zur Gesundheit und ihrem eigenen Körper, lernen die Bedeutung gesunder Ernährung kennen und haben Freude an einem aktiven Leben. Klasse 2000 legt Wert auf die Einbindung der Eltern, sie werden beim Elternabend und durch regelmäßige Briefe informiert. In Zusammenarbeit der LehrerInnen mit externen Fachleuten werden die Kinder von Beginn der ersten Klasse bis zum vierten Schuljahr begleitet. Finanziert wird das Programm durch den Lions-Club Esslingen-Burg. Für die Herderschule ist Herr Liebrich zuständig.

 

 

 

 

 

Konfliktmanagement

Neben der präventiven Arbeit ist es den Pädagoginnen der Herderschule ein Anliegen, im Konfliktfall Einigkeit über die Konsequenzen zu haben. Bei Konflikten in der GTS soll Einigkeit über Konsequenzen im Vor- und Nachmittagsbereich hergestellt werden.

Der Verbleib der Schüler in der Schule soll gewährleistet, gewaltvoller Umgang jedoch verhindert werden. Im Vordergrund stehen die pädagogischen Maßnahmen, die den Ordnungsmaßnahmen vorgeschaltet werden müssen.

Zum Bereich Ordnungsmaßnahmen wurde ein abgestufter Maßnahmenkatalog eingeführt:

Konsequenzen bei Nichteinhaltung:

   • Blickkontakt herstellen, (Unterrichts-)gespräch einstellen:
   • Einzelgespräche (evtl. Konfliktprotokoll), in Einzelfällen unterstützt durch die Jugendsozialarbeit
   • Erörterung der Konfliktsituation im Klassenrat
   • Auszeit für das Kind (evtl. Einzeltisch im Klassenzimmer)
   • Verträge, Trainingspläne zur Unterstützung produktiver Verhaltensweisen durch die Klassenlehrerin oder die    Jugendsozialarbeit.
   • Elternbrief
   • Arbeit in einer anderen Klasse
   • Elterngespräch in Einzelfällen mit Unterstützung der Jugendsozialarbeit
   • Information an die Schulleitung
   • Unterstützungsmaßnahmen/Hilfen anbieten (Beratungslehrerin/JSA/Sozialer Dienst, psychologische Beratungsstelle etc.)
   • Einbeziehung von Freizeitpädagoginnen
   • Runder Tisch (Eltern – Lehrerinnen – Jugendsozialarbeit)
   • Bei Androhung einer Maßnahme über den § 90“ Nachsitzen“ oder „Unterrichtsausschluss“ das Anhörungsrecht des Kindes    und der Erziehungsberechtigten wahrnehmen
   • Nachsitzen oder Unterrichtsausschluss (auch GTS)
   • Androhung von Schulausschluss und Meldung an den Sozialen Dienst

Bei besonders schweren Vergehen wird der Runde Tisch sofort einberufen und über die weiteren Schritte entschieden. Die betreffende Lehrerin leitet die Konferenz.

Schwere Vergehen sind :

   • Körperliche Gewalt und dadurch entstandene Verletzungen
   • Diebstahl
   • Betrug
   • Mobbing
   • Erpressung
   • Urkundenfälschung

 

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L

Lesen durch Schreiben

Die Kinder lernen an der Herderschule zuerst das Schreiben. Mit Hilfe des Buchstabenhauses, einer Anlauttabelle, einem fetzigen Rap und vielen spielerischen Übungen lernen die Kinder die Buchstaben und die entsprechenden Laute kennen. Bald schon können sich die Eltern über die ersten, lauttreu geschriebenen, eigenen Wörter ihrer Kinder freuen. Dabei stehen die Selbstständigkeit und die Freude am Geschriebenen im Vordergrund. Die Rechtschreibung spielt dann ab der zweiten Klasse eine Rolle. Das Lesen entwickelt sich im Laufe der Zeit aus dem Schreiben.

 

Lerngänge

Durch das Aufsuchen außerschulischer Lernorte wollen wir mit unseren Klassen Themen vertiefen. Durch die Nähe zur Stadt Esslingen liegen ein Besuch der WLB, dem Wochenmarkt, dem Stadtmuseum, der Bücherei, der Jugendfarm auf dem Zollberg und vieles mehr natürlich nahe. Auch ist das Jägerhaus für uns mit dem Bus gut zu erreichen.

 

Lernwerkstatt

 

Leiterin der Außenstelle: Fr. Schumm-Fausten, Fr. Forker

Lernwerkstatt

Die Lernwerkstatt ist ein Lernort, der Grund- und FörderschülerInnen offensteht. Zurzeit besteht an drei Terminen in der Woche die Möglichkeit, dass Kinder vor allem in den Fächern Deutsch und Mathematik für 2 Stunden gefördert werden. Eine Lernwerkstattgruppe umfasst in der Regel vier Förderschüler und vier Grundschüler. Die Lehrerinnen melden Kinder, die zusätzliche Unterstützung benötigen, z.B. im Bereich des Lesens, Texte schreiben, Zahlenräume in Mathematik sichern, in der Lernwerkstatt an. Die Eltern werden informiert und beraten; zur Teilnahme an der Lernwerkstatt ist das Einverständnis der Eltern notwendig. Das Angebot ist kostenlos und findet während der normalen Unterrichtszeit statt. Die Lernwerkstatt ist mit vielen anregenden didaktischen Materialien (im Bereich Deutsch und Mathematik, PCs….) ausgestattet, so dass die Schülerinnen selbständig nach ihren individuellen Arbeitsplänen arbeiten können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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M

Mensa

In unserer Mensa wird großen Wert auf eine ruhige und angenehme Atmosphäre gelegt. Es wird täglich ein warmes Mittagessen, sowie Salat, Rohkost und Obst angeboten. Die Essensausgabe erfolgt in drei Schichten. Frau Wallaschek-Theis, unsere Mensaleiterin, Frau Serpil Kasap und Frau Monika Brengel, ihre Mitarbeiterinnen werden von ehrenamtlichen Eltern tatkräftig unterstützt. Die Mensa wird auch für größere schulische Veranstaltungen genutzt.

 

N

Notengebung

Notengebung In Klasse 1 gibt es am Ende des Schuljahres einen Schulbericht zu den Bereichen Verhalten, Arbeiten und Lernen. Dies wiederholt sich in Klasse 2, wobei hier bereits die ersten Noten in Mathematik und Deutsch dazu kommen. Die Halbjahresinformation in Klasse 2 wird durch ein Elterngespräch ersetzt. In Klasse 3 und 4 bekommen die Kinder eine Halbjahresinformation mit Ziffernnoten und am Ende das Jahres- bzw. Abschlusszeugnis. Nach dem Halbjahreszeugnis der vierten Klasse wird die Grundschulempfehlung ausgesprochen.

 

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P

Pädagogische Freiheit

 

Bei allen gemeinsamen Zielsetzungen und Absprachen in unserer Schulgemeinschaft, ist es uns wichtig, dass sich jede/r Lehrerin mit seinen/ihren individuellen Stärken und Interessen einbringen kann.

 

Patenschaften

An der Herderschule übernehmen Schüler der dritten Klassen „Patenschaften“ für „ihre“ neuen Erstklässler. Sie begleiten die Kinder in der Pause und helfen bei ganz praktischen Dingen, wie z.B. dem Binden der Schuhe oder dem Orientieren im Schulhaus und auf dem Schulgebäude. Zugleich sind sie Ansprechpartner bei allen Fragen der neuen Herderschüler.

 

Partnerstunden

 

Einmal in der Woche erfahren die Grundschüler die Gemeinschaft und Zusammenarbeit ganz direkt im Unterricht. Für 1 – 2 Stunden Schulstunden kommen die Paten aus den dritten Klassen zu den Erstklässlern oder aber die SchülerInnen der vierten Klassen besuchen ihre Paten aus der zweiten Klasse. Verschiedene Angebote aus allen Fächern werden gemeinsam bearbeitet. Offene Aufgabenstellungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Die älteren Schüler helfen beim Erfinden und Aufschreiben von Rechenaufgaben, in Deutsch werden gemeinsame Geschichten ausgedacht und aufgeschrieben in Mensch Natur und Kultur helfen die Drittklässler beim Experimentieren an Lernstationen. So erleben die Kinder, was es heißt zu helfen, etwas erfolgreich zu erklären, sich helfen zu lassen, einen Ansprechpartner zu haben, Verantwortung zu übernehmen und nicht zuletzt wie viel Freude das gemeinsame Lernen macht.
Die Patenschaften werden in der zweiten Klasse fortgeführt bevor die Kinder in der dritten Klasse dann selber eine Patenschaft übernehmen.

 

 

Pädagogischer Tage

Pädagogische Tage finden in der Herderschule mindestens jährlich statt. Alle MitarbeiterInnen: Pädagogische Fachkräfte, LehrerInnen, die Schulsozialarbeiterin, und - je nach Thema - auch andere MitarbeiterInnen nehmen teil. Gemeinsam arbeiten wir an der Entwicklung unserer Schule. Sofern Unterrichtszeiten betroffen sind, werden die Eltern über den Elternbeirat sehr rechtzeitig eingebunden, Pädagogische Tage bedürfen in diesem Fall der Entscheidung durch die Schulkonferenz.

 

 

Pausen

Die große Pause findet in der Zeit von 10.25 Uhr – 10.50 Uhr statt. Die Schülerinnen und Schüler sind während dieser Zeit auf dem kleinen und dem großen Schulhof, der von 2 Lehrkräften beaufsichtigt wird. Während der großen Pause steht der Schulbäcker mit seiner Auswahl an Brötchen im Foyer und bietet seine Ware zum Verkauf an.
In vielen Klassen wird jedoch vor Beginn der großen Pause gemeinsam im Klassenzimmer gefrühstückt, dass die Zeit der Pause auch wirklich effektiv für das gemeinsame Spiel genutzt werden kann. Wenn es heftig regnet, dürfen die Kinder im Schulhaus bzw. in den Klassenräumen bleiben. Aufsicht führt der jeweilige Lehrer, der die Klasse vor der großen Pause unterrichtet hat.
Bewegungspausen finden je nach Ermessen des Lehrers oder der Lehrerin statt, da es an der Herderschule keine Klingelzeichen nach einer 45min Einheit gibt. Jede Klasse ist so individuell mit ihrer Lehrkraft auf dem Schulhof oder macht eine aktive Bewegungspause im Klassenraum.

 

 

Präsentation

Unterricht findet bei uns nicht hinter verschlossenen Türen statt. Bei Präsentationen vor den Eltern, Aktionen mit der Partnerklasse, Unterricht im Freien in den Jahrgangsstufen, Klassenfesten oder … zeigen die Kinder, was sie können.

 

 

P wie Projektwoche

In der Herderschule gibt es jedes Jahr eine Projektwoche zu verschiedenen Themen wie z.B.Zirkus. In einem Schuljahr war das Überthema zum Beispiel „Gesundheit“ mit den Hauptthemen „Ernährung, Bewegung und Entspannung“. Als eigenständige Projektgruppe „Schulhausreporter“ gingen wir von Klasse zu Klasse und informierten uns darüber, was die anderen Kinder über Gesundheit erfahren und erlebt haben. Wir durften Interviews führen, Fotos schießen und Berichte für die Wandzeitungen der Klassen sowie für die Esslinger Zeitung und die Zwiebel schreiben.

Was wir in der Projektwoche so machten:

Für das Thema „Ernährung“ durften die Kinder Gesichterbrote machen. Sie haben Gemüse auf Vollkornbrot gelegt, sodass es aussah wie ein lustiges Gesicht. Man durfte auch Methoden ausprobieren wie man Mehl herstellt, z.B. mit einer Mühle oder mit einem Stein und einem Mörser. Auch die Schulküche der Herderschule wurde genutzt, um Brot zu backen oder ein gesundes Müsli mit Früchten zu machen.

Zum Thema „Bewegung“ haben einige Gruppen Wanderungen gemacht, um sich körperlich zu betätigen, z.B. zum Jägerhaus in Esslingen. Dort haben die Kinder Abenteuerspiele gespielt und eine Foto-Safari gemacht. Andere Kinder haben auch das Gehirn fit gehalten, indem sie Bauklötze bemalt und diese dann zu einem Würfel zusammensetzten.

Beim Thema „Entspannung“ machten einige Gruppen Yoga, wie beispielsweise den Hund, das Brett oder die Kobra. Manche Klassen machten auch Fantasiereisen, legten sich hin und hörten Entspannungsmusik. In einer Gruppe bastelten sie auch Kirschkernkissen.

Viele Kinder berichteten, dass die Projektwoche ein voller Erfolg war und sie viel Spaß hatten.

Auch die Elemente beschäftigten uns schon. Zu Feuer, Wasser, Erde und Luft hatten wir die verschiedensten Projektgruppen mit ihren Fragestellungen. Die Ergebnisse werden immer präsentiert, sei es im Kreis der Klasse, auf einer Schulversammlung oder bei einem großen Schulfest.

 

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R

Unsere Herderschulregeln

In jedem Klassenzimmer der Herderschule befinden sich eingerahmt in einen roten Rahmen die für unsere Schulgemeinschaft verbindlichen und auch wichtigsten Regeln. Diese sind bewusst auf eine geringe Zahl von nur 6 gehalten, so dass wir sie auch einhalten können. Zu den Regeln gehören:
1.Ich gehe rücksichtsvoll mit mir und den anderen Menschen um.
2.Ich höre zu, wenn andere sprechen.
3.Ich warte, bis ich aufgerufen werde.
4.Ich komme pünktlich.
5.Ich achte das Eigentum anderer.
6.Ich befolge die Anweisungen der Lehrerinnen, der Freizeitpädagoginnen und der anderen Erwachsenen, die an der Schule arbeiten.
Gemeinsam wollen wir diese leben. Auch gibt es für Eltern und Schülerinnen eine Schulordnung, die zu Beginn eines Schuljahres unterzeichnet wird.

 

S

Spielplatz

 

Der Schulhof wurde zusammen mit dem Grünflächenamt der Stadt Esslingen, Eltern, Kindern und Lehrerinnen gestaltet. Neben dem Kletterfelsen, der Rutsche, dem Trampolin und den Schaukeln gibt es ein neues Spielhaus. Der Förderverein ist dabei immer an unserer Seite!

Das freie Spiel ist für ein Kind elementares Bedürfnis und die urspünglichste Form, sich mit seiner Umwelt auseinander zu setzen. Dieses Spiel ist für ein Kind nicht zweckgebunden oder zielorientiert, wesentlich ist dabei das „Sich-an-das-Spiel-verlieren-können“ und die Freude daran. Im Spiel zeigt sich die Persönlichkeit des Kindes und gibt uns so die Möglichkeit für die Gestaltung u.a. auch von Unterricht.

 

Schulsozialarbeit

 

Siehe Jugendsozialarbeit

 

Sprachwerkstatt

Im Oktober 2001 wurde die „Sprachwerkstatt“ an der Herderschule von Lehrerinnen und Lehrern gegründet. Die Sprachwerkstatt umfasst eine Unterrichtsstunde pro Woche, welche dem Fach Deutsch zugeordnet wird. Sie wird für die Kinder der Klassen 2-4 angeboten. Lehrerinnen sowie Lehrbeauftragte bieten hierbei ein Spektrum an unterschiedlichen Lernmöglichkeiten für die Kinder an, die in kleineren und jahrgangsübergreifenden Gruppen Chancen auf die Entfaltung persönlicher Interessen bekommen. Die Themen sind sehr breit gestreut und beinhalten von der Zauberwerkstatt über Experimentieren und Minimusicals, sehr vieles.

 

Sportspiele

Sportspiele finden derzeit im Wechsel mit den Bundesjugendspielen statt und stellen einen lustigen sportlichen Wettbewerb dar, der den Kindern viel Freude bereitet. Hierbei stehen Spiele im Vordergrund wie zum Beispiel Sackhüpfen, Dosenwerfen, Hockeyschlägerhindernisparcours oder aber auch eine Verkleidungsstaffel. Jeder ist mit dabei!

 

Schulfest

In der Herderschule war es bisher üblich, dass alle vier Jahre ein großes Schulfest gefeiert wurde. An diesem Tag wurde die Schule auch der Öffentlichkeit präsentiert und die Bevölkerung von Oberesslingen war herzlich eingeladen. Das Schulfest ist hauptsächlich durch Aktionen und Veranstaltungen der Schüler gestaltet. Da die Herderschule bis 2009 eine Grund- und Hauptschule war, wurden für das Schulfest von allen Klassen – ihrem Alter entsprechend- unterschiedliche Beiträge vorbereitet und durchgeführt. Das waren Tanz- und Musikvorführungen, Theaterstücke, Wettspiele oder auch mal der Verkauf von antialkoholischen Cocktails. Auch wurden unter anderem Aktionen unter Mithilfe der Polizei oder des ADAC durchgeführt (Sicherheitstraining, Fahrradschule). Oft war auch eine Hüpfburg von der Kreissparkasse aufgestellt.
Durch den Förderverein der Herderschule wird immer eine große Tombola mit Losverkauf organisiert.
Die Elternvertretung der Herderschule ist für die Organisation der Getränke und Verpflegung zuständig. Die Schulleitung ist für den organisatorischen Ablauf zuständig.
Die Lehrerschaft verständigt sich mit den einzelnen Klassen auf je eine Aktion und bereitet diese gemeinsam vor. Durch unsere neue Mensa können wir nun auch die Bewirtung professionell durchführen. Dabei wird unser Schulfest auch aktiv durch unsere Mensaleitung unterstützt. Das letzte Schulfest war die Feier zum 100 jährigen bestehen der Herderschule. Dieses Fest wurde entsprechend groß gefeiert.

 

Schulgarten

Unsere Schule hat einen schönen Schulgarten, um den sich die Kinder der dritten Klassen sowie zeitweilig eine Natur-AG mit Unterstützung kümmern. Im Schulgarten befinden sich neben Beerensträuchern auch Beete, die bepflanzt werden können, sowie ein Teich. Mit viel Tatendrang sind die Kinder beim Arbeiten dabei und freuen sich, wenn sie Früchte und Gemüse ernten können.

 

Schulhofgestaltung

Die Arbeitsgruppe Schulhofgestaltung wurde 2011 gegründet. Ihre Mitglieder sind Eltern und Lehrerinnen der Herderschule und der Förderschule, die die Gestaltung des Schulhofes begleiten und unterstützen wollen.

Die Arbeitsgruppe Schulhofgestaltung führte im Schuljahr 2010/ 2011 zunächst eine Befragung der Kinder zum Thema Schulhofgestaltung durch. Die Wünsche der Kinder sollten bei der Planung und Gestaltung des neuen Schulhofes die Richtung angeben. Die Ergebnisse der Umfrage bekamen auch die Mitarbeiter des Grünflächenamtes, die das Projekt von städtischer Seite aus planen und leiten.

Weit vorne in der Rangliste der gewünschten Spielgeräte stand ein Trampolin im Schulhof. Außerdem sollte ein Fußweg neben dem Parkplatz entstehen, sodass die Kinder beim Betreten und Verlassen der Schule nicht mehr über den Parkplatz laufen müssen. Auch der Schulgarten der Herderschule sollte neu gestaltet werden.

Dank der Hilfe einiger tatkräftiger Eltern, Kinder und Lehrerinnen konnte bei zwei Arbeitseinsätzen viel Arbeit erledigt werden. Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl der Helfer gesorgt und es blieb genügend Zeit für kurze Gespräche am Rande. Fachkundig angeleitet wurden diese Arbeitseinsätze von einem Mitarbeiter des Grünflächenamtes. So wurde im Juli 2011 das Gebüsch neben dem Parkplatz gerodet, um eine Fläche für den Fußweg zu schaffen. Zudem wurde bei diesem Arbeitseinsatz auch die Erdoberfläche abgetragen.

Während der Sommerferien wurde dann von einer Baufirma ein Trampolin in den Boden eingelassen und der Fußweg gepflastert. Bei der Finanzierung des Trampolins haben die Kinder sogar selber mitgeholfen. Sie haben bei dem Unicef-Spendenlauf der Herderschule im Juli rund 1000 Euro erlaufen.

Ein zweiter Arbeitseinsatz mit einem Mitarbeiter des Grünflächenamts, Eltern, Kindern, einer Lehrerin und einem professionellen "Baumfäller" fand im Oktober statt. Es wurde eine große Fichte im Schulgarten gefällt und das Grünzeug abtransportiert. Im nächsten Schritt soll der Schulgarten neu gestaltet werden. Die Beete, die bis jetzt nicht sehr viel Licht bekamen, sollen mehr in das Zentrum des Gartens gerückt werden. Außerdem hat die Folie im Schulteich ein Loch und muss erneuert werden. Dazu sind noch weitere Arbeitseinsätze notwendig.

Für die Zukunft ist außerdem eine Kletterlandschaft im oberen Bereich des Schulhofes geplant.

 

Sprachförderung

Sprachförderung für Migrantenkinder findet bei uns nach dem Heidelberger Modell statt.
> Siehe Heidelberger Modell

 

Stufenteams

Die Zusammenarbeit der Lehrerinnen, die in den Parallelklassen unterrichten, ist eng. Einige Teams planen Inhalte parallel, so können Arbeits- oder Wochenpläne gemeinsam aufgestellt werden. Einen großen Vorteil bietet diese enge Zusammenarbeit auch, wenn eine Lehrerin mal ausfällt. Nicht in allen Klassen wird so eng zusammen gearbeitet.

 

Streitschlichterausbildung

In Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin Martina Maute gibt es an der Herderschule seit Februar 2011 eine Streitschlichterausbildung für die Klassen 3 und 4. Interessierte und ausgewählte Schülerinnen und Schüler, die ein positives Sozial- und Arbeitsverhalten haben, werden dahingehend ausgebildet, nicht nur in der großen Pause körperliche und auch verbale Auseinandersetzungen schrittweise zu entschärfen, sondern auch im Pausenhof für Ordnung zu sorgen.

 

Sozialcurriculum

Ziel:
Mit dem Sozialcurriculum beschreiben wir die Lerninhalte und Kompetenzen, die Kinder mit dem Eintritt in die Schule im Bereich „Soziales Miteinander“ erwerben sollen. Ziel ist es im Besonderen, Kinder zu befähigen die Herderschulregeln aus innerer Einsicht zu befolgen oder im Konfliktfall, über ihre Anliegen/Bedürfnisse sprechen zu können. Die Herderschulregeln wurden 2010 erarbeitet und bilden die Grundlage.

   1. Ich gehe rücksichtsvoll mit Anderen um.
   2. Ich höre zu, wenn andere sprechen.
   3. Ich warte bis ich aufgerufen werde.
   4. Ich komme pünktlich.
   5. Ich achte auf das Eigentum anderer.
   6. Ich befolge die Anweisungen der Lehrerinnen und der Freizeitpädagoginnen.

Dabei geht es uns nicht in erster Linie darum, Konflikte zu vermeiden, da sie immer auch großes Potential beinhalten, wichtige Lernschritte zu machen, sondern den Umgang mit Konflikten so zu gestalten, dass Kinder möglichst viel beteiligt werden. Ende Klasse 4 sollen konfliktfähige Kinder die Schule verlassen.

Für das gesamte (Grund-)Schulleben soll das Sozialcurriculum ein Instrument der Prävention sein, Lernen in einer möglichst gewaltfreien und kooperativen Art und Weise zu ermöglichen.

Die Themen, die bis Ende Klasse 4 in unterschiedlicher Art und Weise bearbeitet werden sollen sind:

   • Ich bin ich und Du bist Du – Verschiedenheit erfahren
   • Sinnhaftigkeit von Werten und Normen im Zusammenleben erfahren
   • Soft skills einüben (Höflichkeit/Freundlichkeit/ Rücksichtnahme)
   • Gemeinschaft bilden – Zusammenhalt fördern – ein Team werden
   • Kommunikative Kompetenzen entwickeln (Ja-/Nein Sagen lernen)
   • Streit und Konflikt konstruktiv klären - konfliktfähig werden
   • Gewalt erkennen und reduzieren

(Präventions-)Arbeit in den Schulklassen:

Klassen 1 und 2:

   • Fest installierter Bankkreis für Morgenrunden/Klassenstunden/Besprechungen
   • Soziales Kompetenztraining in Kooperation mit der Jugendsozialarbeit zum Thema „Gemeinschaft bilden – ein Team werden“    durch naturpädagogische Aktionen, Übungsstunden im Sportunterricht oder Klassenstunden zur Anbahnung eines Klassenrats
   • Prosoziales Verhalten lernen. Durchführung des Trainingsprogramms von Roth/Reichle in 9 Doppelstunden in Kooperation    mit der Jugendsozialarbeit
   • Feste und Feiern im Klassenverband
   • Klasse 2000

Klassen 3 und 4:

   • Fest installierter Bankkreis für Morgenrunden/Klassenstunden/Besprechungen
   • Durchführung des Klassenrats 1 Stunde jede Woche durch die Klassenlehrerin oder die Jugendsozialarbeiterin
   • Durchführung von Gewaltprävention durch das Projekt Respekt „Wertevermittlung durch Kampfkunst“ durch die Sportlehrerin    in Klasse 3, jeweils halbjährlich in Kooperation mit der Jugendsozialarbeit
   • Durchführung von „Freunde üben Rücksicht“ bei Bedarf in Klasse 3 oder 4 zum Thema: körperliche, verbale Gewalt und    Sachbeschädigung mit Beteiligung der Eltern
   • Ausbildung von 8-10 Streitschlichtern durch die Lehrkraft in Kooperation mit der Jugendsozialarbeit
   • Kennenlerntag für Klasse 3 in Kooperation mit den Mitarbeiterinnen des Jugendhaus Nexus
   • Feste und Feiern im Klassenverband
   • Klasse 2000

 

Schulversammlung

In der Schulversammlung trifft sich die gesamte Schule. Schulversammlung ist vor allen Schulferien – außer vor den Faschingsferien (siehe Fasching).

In der Schulversammlung sprechen die Klassensprecher über bestimmte Probleme und sagen, wie bestimmte Punkte ausgegangen sind. Ein Thema ist zum Beispiel zu Schuljahresbeginn oft die Sauberkeit auf den Toiletten. Mitunter auch der Lärm. Die Klassensprecher stellen vor, wie wir mit dem Problem fertig werden könnten und geben Rückmeldung in der nächsten Schulversammlung, wie es nun aussieht.

In der Schulversammlung werden außerdem Ergebnisse aus der Unterrichtsarbeit präsentiert. Es wird musiziert. Die Schulversammlung ist ein regelmäßiger Festakt. Sie ist sehr beliebt, wir sind alle zusammen. Besonders beeindruckend ist zu erleben, wie selbstverständlich die Kinder sich hier darstellen. Die Förderschule ist in der Regel mit dabei, vor Weihnachten ist der besondere Beitrag der Förderschule ein Weihnachtstheaterstück.

 

Stand 2016

 

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T

Tinto

Tinto, so heißt unser Lehrwerk im Fach Deutsch, welches wir in den Klassen 1 und 2 benutzen. Mit diesem Lehrwerk lernen wir das „Lesen durch Schreiben“. Siehe auch zu diesem Punkt. Bislang arbeiten noch nicht alle dritten Klassen mit Tinto weiter, jedoch sehen wir dieses als Zielvorstellung.

 

U

Unterricht

Unterrichtsausfälle gibt es im Rahmen der verlässlichen Grundschule bei uns so gut wie nicht .

 

V

Verkehrserziehung

Sicherheit im Verkehr brauchen wir sehr! Verkehrserziehung als Aufgabe in allen Klassen soll die Kinder fit machen für die Teilnahme am Verkehr. In Klasse 1 üben wir: Wie komme ich sicher über die Straße? (Zebrastreifen, Ampel) In Klasse 4 wird die Fahrradprüfung vorbereitet und durchgeführt. Dies geschieht im Unterricht und auf dem Verkehrsübungsplatz Esslingen zusammen mit 2 Polizisten.

 

Verträge

Eine gute Möglichkeit, das eigene Verhalten zu reflektieren und zu verändern, sind aus unserer Sicht Verträge. Verträge können mit einzelnen Kindern oder Gruppen abgeschlossen werden.

 

VKL

Die Abkürzung VKL steht für Vorbereitungsklasse.
In die VKL der Herderschule gehen Kinder aus den unterschiedlichsten Ländern, die noch kein oder nur wenig deutsch sprechen.
Insgesamt sind in unserer VKL neun verschiedene Nationen vertreten und darauf sind wir stolz! So unterschiedlich unsere Schüler auch sind, haben doch alle dasselbe Ziel. Sie wollen so schnell wie möglich gut deutsch lernen, damit sie schrittweise in ihre Regelklassen integriert werden können. Das bedeutet, dass die Schüler der VKL mehrere Stunden am Tag intensiv im Bereich „Sprache“ gefördert werden, damit sie dann auch dem Unterricht in ihrer Regelklasse folgen können. Da die VKL von Schülern aus allen Klassen besucht wird, sind die Kinder zwischen sechs und elf Jahren alt. So können sich die Schüler auch prima gegenseitig unterstützen.
In der VKL lernen wir fleißig Wörter, die für das tägliche Leben wichtig sind (z.B. aus den Bereichen Schule, Einkaufen, Wohnen, Freundschaft, Freizeit, u.v.m.). Wir singen, spielen und bewegen uns aber auch viel – und das alles immer auf deutsch.

 

W

Wochenplan

> Siehe Arbeitsplan

 

Z

Zahnarzt

 

Einmal im Jahr kommt der Schulzahnarzt für die Prophylaxe. Mit dem Einverständnis der Eltern bekommen die Kinder der einzelnen Klassen einen Fluoridschutz auf die Zähne. Auch weist der Schulzahnarzt auf mögliche Schäden der Zähne hin und empfiehlt einen Besuch beim Zahnarzt. Im Rahmen der Einheit „Gesunde Zähne“ in Klasse 1 kommt Besuch vom Gesundheitsamt und dann wird gezeigt, wie richtiges Zähneputzen funktioniert.

 

 

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