Esslingen, den 15.10.2020

  Liebe Leserinnen und Leser, liebe Eltern, liebe Gäste,

 

ein neues Schuljahr hat begonnen: seit zwei Wochen sind wir alle zusammen wieder in der Schule. Unsere drei ersten Schuljahre begrüßten wir mit drei Einschulungsfeiern. Das Wetter erlaubte, dass auch die Großeltern dabei sein durften. Das Leben geht mit dem Virus weiter.

 

Unser Schuljahr startete bereits in den Sommerferien. In der ersten Konferenz ging es um die Situation, in der wir sind und die wir bewältigen wollen. Dabei helfen Leitgedanken. In diesem Jahr inspirierte mich Carmen Würth. Für sie ist das Wir jeder einzelne, jeder kann mittun. Sie wünscht sich aktive Bürger im Staat, die Verantwortung übernehmen, wir sollen und dürfen es uns nicht in unserer „Anspruchshaltung“ bequem machen. Und sie nennt uns drei Worte, die von zentraler Bedeutung sind: Dankbarkeit, Verantwortung und Liebe*. Das scheint mir passend zu sein für das kommende Schuljahr und für unsere Schule: Wir haben bei aller Belastung doch viele Gründe, dankbar zu sein: wir haben es mit wunderbaren Kindern zu tun und dürfen in Teams arbeiten. Wir dürfen in der Schule arbeiten. Wir dürfen sogar wieder Lerngänge machen und Sport. Die Verantwortung, die jeder von uns an der Herderschule trägt, wiegt dabei mitunter schwer. Für Carmen Würth steckt darin auch die Pflicht, behutsam miteinander umzugehen. Das Wort Behutsamkeit ist vielleicht etwas aus der Mode gekommen, in der Herderschule versuchen wir es zu leben, zu lehren und zu lernen. Das Wichtigste scheint mir die Liebe. Sie ist bei uns in liebevoll gestalteten Klassenzimmern zu spüren, in der Zeit, die wir uns füreinander nehmen, in einem Lächeln, einem Wort. Sie steckt in der Blüte auf dem Salat und darin, wie uns in der Mensa freundlich das Tablett gereicht wird.

 

Wir haben verstanden, dass eine gute Schule sich nicht auf einem Stand ausruht, weil das Leben und seine Anforderungen an uns alle ständig weiter gehen. Darum wollen wir uns und unsere Schule immer weiter entwickeln. In diesem Schuljahr haben wir uns deshalb mit Hilfe der wahrnehmungs- und wertschätzenden Schulentwicklung evaluiert. Unsere WWSE – Ergebnisse erarbeiteten wir mit Eltern, Kindern und externer Hilfe im Januar. (Wer mehr über WWSE wissen möchte, kann sich hier informieren: Wahrnehmungs- und wertorientierte Schulentwicklung (WWSE®)

 

Unsere nächsten Ziele in der Schulentwicklung sind:

 

• Klare Kommunikationsstrukturen,
• Unterstützung der Schüler und Schülerinnen bei Lernschwierigkeiten,
• Problemlösungen, die für alle annehmbar sind
• und der sinnvolle Umgang mit den digitalen Medien.

 

 

Uns allen wünsche ich viel Freude beim Lesen auf unserer Homepage,
herzlich grüßt Margarete Teuscher

 

*Carmen Würth, Mit dem Herzen sehen, Swiridoff 2018

 

 

 

 

   
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